Was ist Legasthenie?
Legasthenie, auch Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) genannt, ist eine Teilleistungsstörung, die das Erlernen des Lesens und Schreibens erschwert. Sie hat nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun!
Die 10 wichtigsten Anzeichen
- Häufige Buchstabenverwechslungen – Ihr Kind verwechselt regelmäßig ähnlich aussehende Buchstaben wie b/d, p/q oder m/n.
- Langsames, stockendes Lesen – Das Lesen ist mühsam, Wörter werden Buchstabe für Buchstabe entschlüsselt.
- Fehlendes Leseverständnis – Obwohl Ihr Kind lesen kann, versteht es den Inhalt oft nicht.
- Häufige Rechtschreibfehler – Auch geübte Wörter werden immer wieder falsch geschrieben.
- Unterschiedliche Schreibweisen – Dasselbe Wort wird auf verschiedene Arten geschrieben.
- Schwierigkeiten beim Abschreiben – Selbst einfaches Abschreiben von der Tafel fällt schwer.
- Vermeidungsverhalten – Ihr Kind weigert sich zu lesen oder findet Ausreden.
- Geringe Lesefreude – Bücher werden gemieden, Vorlesen wird abgelehnt.
- Probleme in anderen Fächern – Durch die Leseschwäche leidet auch die Leistung in Sachkunde und anderen Fächern.
- Emotionale Belastung – Frustration, Schulangst oder Rückzug können auftreten.
Was können Eltern tun?
Eine frühzeitige Diagnose und gezielte Förderung sind entscheidend. Lerntherapie kann Kindern helfen, Strategien zu entwickeln und ihr Selbstvertrauen zu stärken. Sprechen Sie mit der Lehrkraft und lassen Sie eine fachliche Diagnostik durchführen.